Die strategischen Weichen für globales Wachstum sind auf Erfolg gestellt. Akquiriert wurde Stadpipe, ein norwegisches Spezialunternehmen für die Ausrüstung von Fischzuchtanlagen.

Das ist ein entscheidender Schritt für höheres Wachstum im Markt für Aquakultur. Denn die Erzeugnisse landbasierter Meeresfisch-Zuchtbetriebe werden in Zukunft stark nachgefragt sein. Zum einen aufgrund des Bevölkerungswachstums und der Mikroplastikproblematik. Zum anderen wegen des nachhaltigen Trends zu gesunder Ernährung und der Überfischung der Weltmeere.

Einzigartiges Angebot im Markt

Landbasierte Meeresfisch-Zuchtbetriebe – das ist nicht nur ein relativ neuer Markt. Er ist zudem noch nicht verteilt und bisher wenig reguliert. Eine große Chance, da SIMONA nach der Integration von Stadpipe der einzige Anbieter im Markt mit einem Angebot zur Ausrüstung von Fischzuchtanlagen ist, das sowohl Rohre und Formteile als auch Platten umfasst. Daher das anspruchsvolle, zugleich realistische Ziel: die Business Line Aquaculture zu einem profitablen, strategisch relevanten und bekannten Teil der SIMONA Familie und des Marktes der Aquakultur zu machen. Hauptzielgruppe sind Technologielieferanten für RAS-Systeme und schlüsselfertige Fischfarmen sowie die Ausrüster solcher Anlagen.

RAS-Systeme

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich in der Fischzucht zunehmend die geschlossene Kreislaufanlage (Recirculating Aquaculture System, RAS) etabliert. Im Gegensatz zu Netz- und Käfigsystemen auf dem offenen Meer verursachen diese Systeme zwar hohe Investitionskosten, bieten jedoch zugleich zahlreiche wirtschaftliche und ökologische Vorteile. Der Wasserverbrauch ist deutlich geringer, empfindliche Ökosysteme werden weniger belastet und die Produktivität ist aufgrund von Besatzdichte und Futterrate deutlich höher.

Dank Austausch mit Handelspartnern: agieren statt reagieren bei neuen oder zu modernisierenden Anlagen

Know-how rund um Fischzuchtanlagen ist essenziell

Durch die Akquisition werden zwei Produktprogramme verbunden: das von SIMONA Stadpipe und das umfangreiche von SIMONA. Somit ist es möglich, ein großes Spektrum an Standard- und individuell gefertigten Rohren, Formteilen und Platten anzubieten. Der entscheidende Erfolgsfaktor in diesem Markt ist umfangreiches Know-how: Wer die Prozesse in neu zu bauenden oder zu modernisierenden Anlagen bis ins Detail versteht, verfügt über genau die Grundlage, die nötig ist, um die passenden 亚搏网页版 anzubieten. Solche, die den Unterschied machen und Mehrwert bieten.

Ziel ist es, dieses Know-how auf breite Füße zu stellen und durch erfolgreiche internationale Projekte im SIMONA Konzern zu vervielfältigen. Zugleich gilt es, dort präsent zu sein, wo der Bedarf entsteht. Daher ist es äußerst wichtig, den Kontakt zu den weltweit tätigen OEMs zu pflegen. Zu wissen, wo und wann Anlagen neu gebaut bzw. modernisiert werden. Und die Entscheider zu kennen. Dabei spielen unsere geschätzten Handelspartner weiter eine zentrale Rolle. Denn von dieser Partnerschaft profitieren beide Seiten dank des Austausches von Informationen und der gemeinsamen Entwicklung von Kundenpotenzialen.

Anteil an Aquakulturfang wächst kontinuierlich

Fisch kann nachhaltig zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung beitragen. Der Pro-Kopf-Konsum ist in den letzten Jahren konstant gestiegen. Während der Fang von wild lebendem Fisch stagniert, nimmt der Aquakulturfang stetig zu: Bereits heute beträgt sein Anteil mehr als 50 Prozent des weltweiten Fangs. SIMONA leistet mit dem Fokus auf die Ausrüstung landbasierter Zuchtsysteme einen Beitrag zur weiteren Steigerung des Aquakulturfangs. Die langfristige Perspektive: ein Global Player in diesem Markt zu werden.

Fischverbrauch und Aquakultur

  • Von 1961 bis 2017 ist der Verbrauch von Fischen und Meeresfrüchten um durchschnittlich 3,1 % angestiegen und wuchs somit schneller als die Bevölkerung (1,6 %).
  • Der Pro-Kopf-Verbrauch stieg von 9,0 kg im Jahr 1961 auf 20,5 kg im Jahr 2018.
  • China ist weltweit mit Abstand der größte Erzeuger von Fischen und Meeresfrüchten (2018: fast 58 % der globalen Produktion).
  • Weitere wichtige Produktionsländer sind Indien, Indonesien, Vietnam, Bangladesch, Ägypten und Norwegen.
Quelle: Informationsportal Aquakulturinfo – Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

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